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Hier die Aussagen von einigen
"Bewerbern"
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"Nach erfolgreichen
Jahren als Vertriebsleiter kündigte mir das Unternehmen wegen
"Umstrukturierungen". Mit meinen guten Kontakten in der Branche ging ich
davon aus, schnell wieder eine adäquate Position zu finden. Ein
Irrtum.
Nach zwei Jahren und über 300 Bewerbungen
fand ich zwar wieder eine Stelle im Vertrieb, aber in einer anderen Branche
und mit 30 Prozent weniger Gehalt bei 30 Prozent mehr
Arbeitszeit.
Der Arbeitsmarkt hat sich seit meinem
letzten Einstieg vor zehn Jahren dramatisch verändert. Das hätte ich nicht
gedacht."
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"Mich erwischte die
Fusion auf dem falschen Fuß. Gerade erst gebaut, voll in der
Familienplanung, wurde ich redundant, wie mein Chef mir liebevoll erklärte.
"Sie werden schon was finden", das glaubte ich auch -
anfangs.
In meiner Region (jetzt ortsgebunden)
sieht es aber schwarz aus. Für "einen Appel und ein Ei" zu arbeiten bin ich
mir zu schade.
Der Frust setzt langsam ein, mir fehlen
Ideen, was ich machen könnte."
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"Es dauerte lange bis ich mich
traute, meiner Frau die Wahrheit zu sagen: dass mein Job in ein paar
Monaten zu Ende ist.
Ein komisches Gefühl, wenn man bisher "der Starke" in der Familie
war (oder vorgab, zu sein) und jetzt von anderen abhängig wird. Wir können
uns zwar noch einige Zeit über Wasser halten, aber dann wird es
eng.
Entgegen meiner eigentlich positiven Einstellung gingen mir schon
recht negative Gedanken durch den Kopf.
Vor allem das Gefühl, dass mein Know-How nicht mehr gebraucht
wird macht mich wütend - und hilflos."
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"Nach all den Jahren des Studiums
und diverser Praktika habe ich nun seit zwei Jahren eine Stelle an einem
Institut. Eine Stelle die mir Spaß macht und in der ich mich voll entfalten
kann. Ich dachte, in einer "Staats-Nische" sicherer zu sein als in der
freien Wirtschaft.
Ein Trugschluss: in 15 Monaten gibt es meine Stelle nicht mehr -
Budgetkürzungen. Meine Diplome kann ich als Wandschmuck einsetzen, große
Hoffnung habe ich in der derzeitigen Situation keine."
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"Im Moment bin ich
mit der Abwicklung von ca. 2000 Stellen im Finanzbereich beschäftigt. Ziel:
sich von den Mitarbeiter möglichst "friedlich" zu
trennen.
Nach Abschluss des Projektes darf ich mich
selbst abwickeln. Frustrierend. Ich brauche dann einen totalen Neuanfang -
aber dieses Mal in einer anderen Branche."
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"Selbständigkeit, das war immer
mein Ziel. Das lief auch gut an mit meinem Unternehmen. Aufträge gab es,
gute Mitarbeiter hatte ich - aber einige zahlungsunwillige Kunden. Vor
Gericht bekam ich zwar Recht, aber kein Geld. Die Banken reagierten
schnell, die aktuelle Situation zwingt sie angeblich
dazu.
Nun stehe ich vor einem "Scherbenhaufen". Die Hoffnung gebe ich
aber noch nicht auf, irgend etwas Neues anzufangen. Vielleicht kommt ja
noch eine gute Idee."
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In vielen Gesprächen mit Langzeit
arbeitslosen Akademikern, freigesetzten Führungskräften und Chefs haben
wir gemeinsam zukunftsträchtige Konzepte entwickelt. Voraussetzung ist
allerdings, dass der Bewerber realistisch sich und seine Situation bereit
ist zu betrachten und anzuerkennen. (Oft nicht ganz einfach.)
Auf diesem Fundament lassen sich dann aber
Ideen entwickeln und prüfen, die zum Profil, den Fähigkeiten und Neigungen
des Kandidaten passen.
Die Resultate sind häufig positiver als ursprünglich
erwartet - oder befürchtet.
Auf dem Arbeitsmarkt herrscht Angebot und
Nachfrage. Wenn die
Nachfrage schwach ist, muss man das Produkt kreativer vermarkten.
Was im Produktmarketing funktioniert, funktioniert auch im
Bewerbermarketing.
Lassen Sie
sich bei Ihrem Marketing beraten und unterstützen
- denn jeder Tag ist ein verlorener Tag.
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